Geburtsdatum
12.01.1988
Wohnort
Allschwil
Hobbys
Sport, Outdoor, modeln, kreativ sein
Stärken
Logisches Denken, Geduld, Hilfsbereit
Schwächen
achte zu wenig auf mich
Social
Wenn ein Mann schweigt, bricht er innerlich: Romano Klein über toxische Liebe, Gewalt – und die Kraft, neu anzufangen
Wenn Romano Klein (38) über sein letztes Jahr spricht, wird es still. Ein erfolgreicher Regional Verkaufsleiter, ein charismatischer Typ, humorvoll, offen, gepflegt – und doch: im Hintergrund tobte ein Kampf, von dem kaum ein Mann sprechen kann.
Romano war in einer Beziehung, in der er immer leiser wurde – und sie immer lauter. Psychische Gewalt. Drohungen. Kontrolle. Und ein Kopfstoss, der eine Narbe hinterliess.
Nicht er – sie. Nicht Wut von ihm – Gewalt von ihr.
„Ich wollte Familie. Ich wollte Ruhe. Ich wollte endlich ankommen. Aber ich bin in etwas geraten, das mich kaputt gemacht hat.“
Er zog zu ihr nach Deutschland. Mit all seinen Möbeln, seinem Hab und Gut. Als er die Beziehung beenden wollte, begann der Terror: Drohungen. Manipulation. Psychische Zerstörung. Sie nahm ihm seine Sachen. Und sein Haustier – seinen geliebten Kater. Die Polizei? „Wir können nichts machen.“ Romano stand plötzlich mit leeren Händen da – aber mit einer ungeahnten Stärke.
Durch den Umzug habe ich alles aufgegeben und stehe nun, seit ich zurück bin, ohne Job da. Meine Bewerbungen werden derzeit leider nicht mit positiven Rückmeldungen beantwortet. Die Zeit ist knapp, da ich nur noch bis Ende Dezember Unterstützung vom RAV erhalte. Danach bewege ich mich Richtung Sozialamt, da ich aktuell keine Perspektive sehe, wie ich meine Zukunft finanziell absichern kann
„Ich habe gelernt: Ein Mann darf nicht schweigen. Ein Mann darf sagen: mir geht es nicht gut. Ein Mann darf sagen: ich werde verletzt.“
Heute ist Romano Teil des Swiss Men’s Award 2025 – weil er ein Zeichen setzen will. Um zu zeigen:
Der Mann, der endlich aufstand – und jetzt anderen Mut macht, es auch zu tun